Warum Ballaststoffe für Kinder wichtig sind

Der unterschätzte Bestandteil von Obst

Alle reden über Vitamine, Proteine und Zucker. Ein Bestandteil, über den Eltern selten sprechen: Ballaststoffe. Sie stecken in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn und gehören laut Ernährungsfachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu einer ausgewogenen Ernährung dazu, auch bei Kindern.

Was sind Ballaststoffe eigentlich?

Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die unser Körper nicht vollständig verdaut. Man unterscheidet grob zwischen löslichen Ballaststoffen (zum Beispiel Pektin in Äpfeln) und unlöslichen Ballaststoffen (zum Beispiel in Schalen und Vollkorn). Beides kommt in ganzen Früchten ganz natürlich vor.

Wie viel ist sinnvoll?

Die DGE gibt für Kinder Richtwerte an, die mit dem Alter steigen. Die aktuellen Werte findest du direkt bei der DGE. In der Praxis gilt: Viele Kinder essen weniger Obst, Gemüse und Vollkorn, als empfohlen wird. Jede zusätzliche Portion Obst im Alltag zählt.

Ballaststoff-Quellen, die Kinder mögen

  1. Obst in jeder Form, die schmeckt: frisch, als Kompott oder als knusprige Fruchtchips wie Koala Krunch (100 % Frucht, im PAx-Verfahren hergestellt)
  2. Haferflocken: im Porridge oder als Overnight Oats
  3. Vollkornbrot: lieber fein gemahlen als grobes Körnerbrot, das mögen viele Kinder eher
  4. Beeren: Himbeeren und Brombeeren sind kleine Ballaststoff-Champions unter den Früchten
  5. Erbsen und Mais: das Gemüse, das fast jedes Kind mag

Der Trick: Es muss schmecken

Kinder essen nichts, weil es „gut für sie“ ist. Sie essen es, wenn es schmeckt und Spaß macht. Knusprige Fruchtchips sind dafür ein gutes Beispiel: Kinder greifen wegen des Krunchs zu, und es ist trotzdem einfach nur Obst.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder ernährungsfachliche Beratung.

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